Zeittafel der Technik

Airbag
Im Jahr 1951 meldete der deutsche Erfinder Walter Linderer „einen aufblasbaren Behälter in zusammengefaltetem Zustand“ zum Patent an, „der sich im Falle der Gefahr automatisch aufbläst“.
Der serienmäßige Einbau in Automobile erfolgte Jahrzehnte später. Erst mit dem hohen Anstieg an Verkehrsunfällen in den 60er Jahren, begannen Automobilkonstrukteure sich ernsthaft mit Sicherheitsaspekten zu beschäftigen und riefen den Airbag wieder auf den Plan. Ab 1967 entwickelte Mercedes-Benz den Airbag weiter und produzierte ab 1980 als erster serienmäßiger Hersteller Autos mit eingebautem Airbag.
1951
Magnetschwebebahn

Das Funktionsprinzip der Magnetschwebebahn wurde bereits im Jahr 1934 von dem deutschen Ingenieur Hermann Kemper zum Patent angemeldet. Bis zur ersten für den Personenverkehr zugelassenen Magnetschwebebahn dauerte es jedoch weitere 45 Jahre. Diese wurde im Jahr 1979 auf der Internationalen Verkehrsausstellung in Hamburg als Transrapid 05 vorgestellt. 

1934
Farbfernsehen

Die erste Farbfernsehübertragung geht auf den schottischen Erfinder, John Logie Baird, im Jahr 1928 zurück. Die erste regelmäßige Ausstrahlung in Farbe begann 1951 in den USA.

Am 25. August 1967 erfolgte die erste Farbfernsehübertragung in Europa am Eröffnungstag der 25. Großen Funkausstellung in Berlin, bei der Willy Brandt den historischen Knopfdruck zum Übertragungsstart tätigte.    

1928
Echolot

Im Jahr 1913 patentierte der deutsche Physiker Alexander Behm in Deutschland das Verfahren, auf dem die Funktion des Echolots basiert. Zur Bestimmung der Meerestiefe, sendete er einen Schallimpuls aus und maß die Zeit, welche die Schallwellen für den Hin- und Rückweg benötigten. Eine serienreife Produktion der Echolote in Deutschland begann ab dem Jahr 1920 in dem von Behm gegründeten Unternehmen.

1913
Dübel
Der erste Dübel, der in die industrielle Herstellung kam, wurde von dem englischen Handwerker John Joseph Rawlings erfunden und 1911 in London als Patent angemeldet. Rawlings stellte diesen aus einer Hanfschnurr her und benutzte tierisches Blut als Klebstoff.
1911
Zündkerze
Als leitender Ingenieur in Robert Boschs Werkstätte entwickelte Gottlob Honold die Zündkerze bis zur Produktionsreife, in Kombination mit einem Hochspannungs-Magnetzünder. Honolds Arbeitgeber, Robert Bosch, erhielt 1902 das Patent für die Hochspannungsmagnetzündung, die schließlich den Erfolg und Bau von schnelllaufenden Ottomotoren begründete.
Die heute übliche Form der herausschraubbaren Zündkerze wurde jedoch zunächst von dem französischen Ingenieur und Unternehmer Louis Renault patentiert.
1902